Datenbasierte Restwasserberechnungen

 

Eine neue datenbasierte Analyse von EAWAG, WSL und der Universität Bern zeigt, dass die Auswirkungen der Restwasserbestimmungen auf die Stromproduktion deutlich geringer sind als bisher angenommen. Bis 2050 beträgt die zusätzliche Produktionsminderung lediglich knapp 2 Prozent der erwarteten Wasserkraftproduktion. Der Schweizerische Fischerei-Verband betont, dass Restwasser seit 1992 gesetzlich vorgeschrieben ist und das ökologische Minimum für die Gewässer sichert. Die neuen Ergebnisse zeigen, dass befürchtete Produktionsverluste stark überschätzt wurden und in keinem Verhältnis zu den ökologischen stehen. Gewässerschutz und Wasserkraftausbau sind vereinbar. Der SFV fordert daher die konsequente Umsetzung der geltenden Vorgaben.

Zur Medienmitteilung der Eidgenossenschaft