Die Revitalisierung von Fliessgewässern bedeutet, verbaute und begradigte Gewässer wieder in einen natürlicheren Zustand zurückzuführen. Dies fördert die Biodiversität, verbessert die Wasserqualität und auch den Hochwasserschutz, sowie die Naherholung für uns Menschen. 

Revitalisierung von Gewässern

Revitalisierungen sind ein zentrales Element des Gewässerschutzgesetzes und dienen der Wiederherstellung naturnaher Bäche, Flüsse und Seen durch gezielte bauliche Massnahmen. Diese sollen natürliche Prozesse reaktivieren, Lebensräume aufwerten und den Verlust aquatischer Biodiversität stoppen. Die Kantone sind verpflichtet, Revitalisierungen strategisch zu planen und umzusetzen, um langfristig die natürlichen Funktionen der Gewässer wiederherzustellen. 

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Wichtige Strukturierungsmassnahmen im Wasserbau

Strukturreiche Gewässer sind die Grundlage für vielfältige und gesunde Fischbestände. Das neue Handbuch «Strukturierungsmassnahmen im Wasserbau» bündelt erstmals schweizweit Erfahrungen und Praxiswissen zum gezielten Einsatz von Holz- und Steinstrukturen in Fliessgewässern. Es bietet konkrete Grundlagen für Planung, Bau und Wirkungskontrolle und zeigt, wie wertvolle Lebensräume für Fische gezielt geschaffen und gefördert werden können. Besonders praxisnah sind die Bautypenblätter zu 17 verschiedenen Strukturierungsmassnahmen – beispielsweise zu unterströmten Stammhölzern oder Totholzinseln. Solche Strukturen fördern unter anderem die Bildung von tiefen Kolken und wertvollen Fischunterständen – überlebenswichtige Rückzugsräume für Fische, insbesondere auch bei Hitze und Niedrigwasser. Der SFV hat dieses wichtige Projekt angestossen und seine fischereiliche und gewässerökologische Expertise eingebracht.

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Fischer schaffen Lebensraum

Das Projekt «Fischer schaffen Lebensraum» animiert und befähigt Fischerinnen, Fischer und andere Naturinteressierte, Gewässer mit einfachen Mitteln selbstständig und fachgerecht ökologisch aufzuwerten.

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